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Städte und Orte

Montenegros Städte und Orte reichen von Herceg Novi am Eingang der Bucht von Kotor bis Ulcinj, der südlichsten Stadt des Landes, und hinauf nach Žabljak in den Bergen. Diese Rubrik hilft bei zwei Entscheidungen: wo Sie wohnen und was auf Ihre Liste gehört.

Was sollte man in Montenegro gesehen haben?

Die Küste Montenegros misst 293 km, von Herceg Novi bis Ulcinj, und fast alles Sehenswerte liegt am Wasser oder nicht weit davon. Im Norden öffnet sich die Bucht von Kotor, seit 1979 UNESCO-Welterbe: Kotor mit der Festung St. Johannes über der Altstadt und Perast, ein Ort mit rund 240 Einwohnern, vor dem zwei Inseln liegen: Gospa od Škrpjela und die Insel des heiligen Georg. Am Eingang der Bucht liegt Herceg Novi, weiter innen Tivat mit dem Flughafen.

In der Mitte der Küste liegt die Budva-Riviera: die Altstadt von Budva mit ihrer Zitadelle, der fast zwei Kilometer lange Strand von Bečići und Sveti Stefan, dessen Hotel am 1. Juli 2026 nach fünf Jahren Pause wieder geöffnet hat. Weiter südlich folgen Stari Bar, eine Ruinenstadt auf einem Hügel, in deren Nähe ein Olivenbaum steht, der älter als zweitausend Jahre ist, und Ulcinj mit der Velika Plaža: Mit 13 km feinem, dunkelgrauem Sand, den die Bojana anschwemmt, ist sie der längste Strand des Landes. Am südlichen Ende liegt die Flussinsel Ada Bojana im Delta der Bojana mit einem 3 km langen Strand.

Im Landesinneren liegt Cetinje: 1482 gegründet und mehr als vier Jahrhunderte lang Hauptstadt, bis 1946. In der heutigen Hauptstadt Podgorica steht die Auferstehungskathedrale, die größte orthodoxe Kirche Montenegros, nicht weit davon das Höhlenkloster Dajbabe. In den Bergen liegt Žabljak auf 1456 m – im Sommer Ausgangspunkt für den Durmitor, im Winter Skiort.

Wo übernachtet man in Montenegro am besten?

Wer zum ersten Mal und ohne Auto kommt, ist an der Budva-Riviera gut aufgehoben: 20 km vom Flughafen Tivat, eine Promenade zum Flanieren und häufige Busse. Familien mit kleinen Kindern suchen Sand und einen flachen Einstieg ins Wasser – also Bečići oder die Velika Plaža. In Kotor, Perast und Herceg Novi gibt es kaum Sand, gebadet wird von Betonplattformen und feinem Kies, dafür ist es ruhiger. Alle Badeorte in einer Tabelle: Wo Urlaub in Montenegro machen; welcher Strand welchen Untergrund hat, steht unter Montenegros Strände nach Typ.

Die Wege sind kurz: Budva–Kotor 22 km, rund eine halbe Stunde; Budva–Sveti Stefan 9 km, 15 Minuten; Bar–Ulcinj 27 km, 35–40 Minuten. Im Juli und August sollten Sie an der Küste das Anderthalb- bis Zweifache der Fahrzeit einplanen. Zwischen den Küstenorten fahren Busse; zu Aussichtspunkten, in die Berge und an entlegene Strände kommen Sie mit einem Mietwagen deutlich einfacher.

Was kostet der Eintritt?

Für die Altstadt von Kotor zahlen Sie keinen Eintritt, bezahlt wird nur der Aufstieg über die Stadtmauer zur Festung: 15 €. Die Zitadelle von Budva kostet 5 €, Stari Bar ebenfalls 5 € (Kinder von 6 bis 14 Jahren 1 €). Das Boot von Perast zur Insel Gospa od Škrpjela kostet rund 5 € hin und zurück; auf der Insel des heiligen Georg darf niemand an Land. Auf Mamula steht heute ein Hotel, auf eigene Faust anlegen ist nicht möglich: Die meisten sehen die Inselfestung vom Wasser aus, die Bedingungen für einen Besuch erfahren Sie beim Hotel. Preise geprüft im September 2026.

Häufige Fragen

Was sollte man bei der ersten Montenegro-Reise sehen?

Die Bucht von Kotor mit Kotor und Perast, Budva und Sveti Stefan, die alte Hauptstadt Cetinje und das Njegoš-Mausoleum auf dem Lovćen. Mit zwei zusätzlichen Tagen kommen im Norden die Tara-Schlucht und der Durmitor dazu.

Wo wohnt man in Montenegro am besten?

Beim ersten Besuch und ohne Auto an der Budva-Riviera: 20 km vom Flughafen Tivat und gute Busverbindungen. Mit Kindern an den Sandstränden von Bečići oder der Velika Plaža, wer Ruhe sucht, in Herceg Novi oder Perast.

Wo ist der längste Strand Montenegros?

Die Velika Plaža bei Ulcinj: 13 km feiner, dunkelgrauer Sand, den die Bojana anschwemmt. Zwei Liegen mit Schirm kosten dort 12–20 €.

Was kostet der Aufstieg zur Festung von Kotor?

Der Weg über die Stadtmauer zur Festung St. Johannes kostet 15 €. Für die Altstadt selbst zahlen Sie keinen Eintritt.

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