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Žabljak: Basis für den Norden, Sommer wie Winter

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1456 Meter über dem Meer — Žabljak gilt als höchstgelegene Stadt des Balkans. Der Ort liegt auf einer Hochebene am Fuß des Durmitor und hat das ganze Jahr Saison: im Sommer als Wanderbasis, im Winter als Skiort. In der Stadt leben weniger als zweitausend Menschen, in der ganzen Gemeinde rund dreitausend.

Die Stadt selbst ist klein und arm an Sehenswürdigkeiten. Ihr Wert ist die Lage: drei Kilometer zum Schwarzen See, dreiundzwanzig zur Đurđević-Brücke, eine halbe Stunde zum Sedlo-Pass.

Im Sommer

Der Schwarze See ist das Hauptziel. Der Rundweg misst 3,5 Kilometer, eine bis anderthalb Stunden in ruhigem Tempo. Details in Durmitor und der Schwarze See.

Wandern. Ab der Stadt starten Routen jeder Schwierigkeit, vom Spaziergang bis zur Tagesbesteigung des Bobotov Kuk (2523 m).

Rafting auf der Tara. Die Startplätze liegen eine Stunde entfernt. Wie die Fahrt abläuft und was der Ausflug ab der Küste kostet, steht in Rafting auf der Tara und Piva-Canyon.

Kühle. Im August, wenn die Küste bei 33 °C liegt, sind es hier tagsüber 22–25 °C und nachts 12 °C. Für viele ist das allein der Grund heraufzufahren.

Im Winter

Von Dezember bis März laufen die Lifte an Savin Kuk und Javorovača. Die Pisten sind unkompliziert, und der Skipass kostet einen Bruchteil alpiner Preise: Der Tagespass für Savin Kuk lag in der Saison 2024/25 bei 16 €.

Schnee liegt meist reichlich, die Saison ist verlässlich. Das Publikum ist lokal und serbisch, Liftschlangen gibt es kaum.

Die Anfahrt im Winter verlangt Aufmerksamkeit: Pässe, Schnee, teils Kettenpflicht. Reifen und Ausrüstung vorab mit der Mietwagenfirma klären.

Übernachten

Hotels und Apartments gibt es genug, die Preise liegen deutlich unter denen der Küste: ab 30–40 € pro Nacht für ein Apartment im Sommer. Dazu Berghütten und Campingplätze.

Im Juli, August und über Neujahr vorab buchen; sonst ist immer etwas frei.

Anfahrt von der Küste

Von Budva sind es auf der kürzesten Strecke 160 Kilometer, 3–3,5 Stunden, von Kotor etwa genauso viel. Über Podgorica und die Morača-Schlucht dauert es länger: rund vier Stunden bis zur Đurđević-Brücke und eine weitere halbe Stunde von dort nach Žabljak. Asphaltiert, aber gebirgig: Serpentinen, Tunnel, Tempo 60–80 km/h.

Mautpflichtige Straßen gibt es in Montenegro zwei, auf dem Weg nach Norden liegt eine: die Autobahn Smokovac–Mateševo hinter Podgorica, 3,50 € für die ganze Strecke. Sie umgeht die Morača-Schlucht; die alte Straße durch die Schlucht ist mautfrei.

Eine weitere Variante führt über Nikšić und Plužine am Piva-See vorbei: länger, aber schöner. Zu diesem Abschnitt siehe Rafting und Piva-Canyon.

Tanken Sie in Podgorica oder Mojkovac. Zum Kraftstoff siehe Tankstellen in Montenegro.

Ein Tag oder eine Nacht

Eine Tagesfahrt von der Küste sind zwölf Stunden mit acht am Steuer. Brücke und See schaffen Sie, alles andere zieht am Fenster vorbei. Im Herbst 2026 ist die Đurđević-Brücke wegen Sanierung gesperrt — bis zum 26. Oktober, eine frühere Freigabe ist angekündigt; prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Stand.

Mit Übernachtung wird daraus eine echte Reise: am ersten Tag Anfahrt, Brücke und Schwarzer See, am zweiten ein Wanderweg oder der Sedlo-Pass, dann zurück. Genau das ist die klassische Route „Norden in zwei Tagen“, die sich lohnt, wenn die Zeit reicht.

Ohne eigenes Auto

Busse erreichen Žabljak aus Podgorica und Belgrad: Ab Podgorica fahren drei am Tag, 2,5 Stunden, 10–12 €. Aus Budva gibt es im Herbst 2026 nur einen Direktbus, 4 Stunden 45 Minuten, 22 €. Im Park selbst gibt es aber keine öffentlichen Verkehrsmittel: Zum See sind es drei Kilometer zu Fuß oder per Taxi.

Einfacher ist ein Ausflug: Tara- und Morača-Schlucht enthält Schwarzen See und Brücke mit Abholung am Hotel. Der Preis: ab 58 € pro Person bei Abfahrt in Budva oder Podgorica, von Kotor, Tivat und Bar aus ab 68 €. Die private Variante — Schluchten und Žabljak — bringt eigenen Guide, eigenes Tempo und Stopps nach Wunsch: ab 90 € für die ganze Gruppe. Beide laufen, wie alle Ausflüge dieses Veranstalters, ausschließlich mit russischsprachigem Guide.

Alle Routen unter Aktivitäten. Wenn Sie selbst fahren: Angebote auf der Seite Mietwagen.

Preise geprüft im September 2026, Wintertarife vor Ort bestätigen.

MietwagenAnsehen →

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