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Budva: Altstadt, Strände und der Abend

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Budva ist eine der lautesten Städte des Landes und seine Urlaubshauptstadt. Zwanzigtausend Einwohner im Winter und knapp hunderttausend Menschen im August. Die Altstadt hat die Größe von drei Fußballfeldern, ringsum liegen Strände und dahinter die Clubs, die Budva den Beinamen montenegrinisches Ibiza einbrachten.

Man kommt für zwei Dinge: ein mittelalterliches Zentrum im Abendlicht und Strände, die zehn Gehminuten entfernt sind.

Die Altstadt

Wehrmauern, enge Gassen, drei Kirchen an einem Platz und die Zitadelle ganz außen über dem Meer.

Die Zitadelle kostet 5 €. Drinnen eine Bibliothek mit Seekarten, ein Modell der Altstadt und begehbare Mauern. Der Punkt ist der Blick: auf die Insel des heiligen Nikolaus, die Strände und die ganze Riviera.

Die Altstadt wurde nach dem Erdbeben vom 15. April 1979 wiederaufgebaut, das sie fast vollständig zerstörte. Man arbeitete nach alten Plänen und sorgfältig: Als Fälschung wirkt sie nicht.

Wann hingehen. Vor zehn Uhr morgens oder nach neunzehn Uhr. Tagsüber ist es voll, und das Pflaster wirft die Hitze zurück.

Die Strände

Liegenpreise gelten für ein Set: zwei Liegen und ein Sonnenschirm.

Mogren — zwei kleine Strände unter einer Felswand, verbunden durch einen in den Stein geschlagenen Gang. Zehn Minuten zu Fuß von der Altstadt am Meer entlang. Klares Wasser, Sandstrand, Liegen ab 30–40 € pro Set.

Slovenska — der wichtigste Stadtstrand, lang und belebt, mit Bars und Wasserrutschen. Der Strand selbst kostet nichts, Liegen 10–15 €, in der Hochsaison 20 €.

Jaz — zweieinhalb Kilometer entfernt, breit und offen, mit kostenlosem Bereich. Hier landet, wem die Stadt zu eng wird, und hier finden die großen Konzerte statt. Liegen ab 10 €, meist 15–20 €.

Insel des heiligen Nikolaus („Hawaii“) — einen Kilometer vor der Küste. In der Saison fahren Boote alle halbe Stunde von der Promenade, hin und zurück etwa 5 €. Drei Strände, Pinien und deutlich weniger Menschen.

Die Strände südlich der Stadt — Bečići, Kamenovo, Pržno, Petrovac — stehen im Artikel Budva-Riviera.

Wo das Auto bleibt

In die Altstadt kommt man mit dem Auto nicht. Parkplätze liegen an der Promenade und am Busbahnhof, 1–2 € pro Stunde, an der Altstadt bis 3 €; im August sind sie ab neun Uhr voll. Bezahlt wird rund um die Uhr, wer nicht zahlt, bekommt eine Strafe von 50 €.

An den Zufahrten aus Richtung Bečići gibt es kostenlose Plätze, von dort sind es aber etwa zwanzig Minuten zu Fuß. Zu Zonen und Bezahlung siehe Parken in Montenegro.

Der Abend

Die Promenade läuft bis spät: Restaurants, Bars, Livemusik. Die Clubs liegen außerhalb an der Straße nach Bečići.

Für einen ruhigeren Abend sind Pržno oder Sveti Stefan fünfzehn Minuten entfernt — dieselben Restaurants ohne Gedränge und mit einer Insel im Blick. Siehe Sveti Stefan.

Budva als Basis

Die meisten wohnen hier und fahren von hier aus los: nach Kotor und nach Tivat jeweils eine halbe Stunde, zum Skadar-See eine Stunde. Im Juli und August rechnen Sie mit der anderthalb- bis doppelten Zeit.

Wenn Sie unterwegs sein wollen, klärt ein Auto die Frage: Angebote auf der Seite Mietwagen in Budva, und was im Vertrag zu lesen ist, steht in Fallstricke bei der Mietwagenbuchung.

Wer nicht fahren möchte: Fast alle Busausflüge des Landes starten in Budva — in den Norden zu den Schluchten, nach Ostrog, zum Skadar-See. Gruppenausflüge gibt es in der Saison ab 39 € pro Person. Die hier vorgestellten Ausflüge — Gruppen- wie Privattouren — laufen ausschließlich mit russischsprachigem Guide. Routen und Preise unter Aktivitäten.

Und aus der Marina Budva laufen Boote aus. Ein Küstentörn mit Skipper führt zu den Inselchen Katič und Sveta Nedelja und zur Kraljičina plaža bei Čanj, dem Strand der Königin Milena, zu dem keine Straße führt. Ein Boot kostet ab 170 € pro Stunde, drei Stunden ab 355 €, der Preis gilt für das ganze Boot: Yachtcharter. Ausfahrten gibt es nur in der Saison, im Winter nicht.

Liegen, Zitadelle, Boote und Parken: Preise geprüft im September 2026.

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