Tivat und Porto Montenegro: mehr als Yachten gucken
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Bis 2007 war hier ein Marinestützpunkt, heute liegen hundert Meter lange Yachten fest. Porto Montenegro entstand auf dem Gelände eines Arsenals, das seit 1889 in Betrieb war, und gehört zu den sichtbarsten Veränderungen der montenegrinischen Küste im letzten halben Jahrhundert.
Was man hier macht: durch die Marina schlendern, im Marinemuseum das U-Boot Heroj ansehen, am Plavi Horizonti baden und dann weiterziehen — nach Luštica oder aufs Wasser. Dafür reicht ein halber Tag. Tivat selbst ist eine kleine Stadt mit 16.000 Einwohnern geblieben: Der Flughafen liegt zehn Minuten von der Marina, Kotor zwanzig Minuten und Budva eine halbe Stunde entfernt.
Porto Montenegro
Eine Marina mit mehr als 500 Liegeplätzen, darunter Plätze für Schiffe bis 250 Meter. Ringsum eine Promenade mit Restaurants, Läden und einem Hotel.
Wenn Yachten nicht Ihr Thema sind:
Das Marinemuseum im ehemaligen Arsenal zeigt das U-Boot Heroj an Land, Torpedos und Schiffsinstrumente. Ins Boot kann man hineingehen. Eintritt etwa 5 €.
Die Promenade — ein Kilometer am Wasser mit Blick auf Bucht und Berge. Der Spaziergang ist angenehm und kostenlos, und zweihundert Meter vom Kai fallen die Cafépreise auf Normalmaß.
Strände
Plavi Horizonti gehört zu den besten Stränden der Gegend: Sand, flacher Einstieg, Pinien. Zwanzig Minuten entfernt auf der Halbinsel Luštica.
Almara und der Strand von Porto Montenegro sind kostenpflichtige Clubs mit Pools an der Promenade.
Die Buchten von Luštica — Žanjice, Mirište, Dobreč: Nach Žanjice führt eine Straße, nach Dobreč kommen Sie nur mit dem Boot.
Die Halbinsel Luštica
Der am meisten unterschätzte Teil der Bucht. Olivenhaine, Dörfer mit zehn Häusern, leere Buchten und fast keine Touristen.
Die Straßen sind schmal und kurvig. Auch die Blaue Grotte (Plava špilja) und die Insel Mamula liegen hier, erreichbar aber nur vom Wasser. Das Boot hält am Eingang der Grotte; hinein geht es mit dem Kajak oder schwimmend vom Boot aus — Motorbooten ist die Einfahrt seit 2026 verboten. Auf Mamula steht heute ein Hotel; wer dort nicht wohnt, darf nicht an Land, die Insel sieht man vom Wasser aus. Mehr im Artikel Blaue Grotte. Strände der Halbinsel, Anfahrt und die Geschichte von Mamula stehen in Luštica und Mamula.
Tivat als Startpunkt
Mit Flughafen und Marina ist Tivat ein bequemer Anfang.
Auf dem Wasser. Von hier laufen viele Ausflugsyachten der Bucht aus: durch die Meerenge von Verige zu den Inseln vor Perast und weiter Richtung offenes Meer. Vier Stunden ab 390 €, ein ganzer Tag ab 650 €, der Preis gilt für das ganze Boot: die Seite Yachtcharter. Wie die Route verläuft, steht im Artikel Bucht von Kotor ab Tivat. Ausfahrten gibt es nur in der Saison, im Winter nicht.
Die Gruppenvariante, wenn Sie keine eigene Gruppe haben: ein Schiff durch die ganze Bucht ab 53 € pro Person, nur in der Saison und ausschließlich mit russischsprachigem Guide — Bucht von Kotor mit dem Schiff.
Auf Rädern. Zwanzig Minuten nach Kotor, eine halbe Stunde nach Budva, eine Stunde nach Herceg Novi mit der Fähre Kamenari — Lepetane (Pkw 5 €). Die Runde um die Bucht beschreibt Die Bucht von Kotor an einem Tag. Parken in Tivat selbst kostet 0,60–1 € pro Stunde.
Mietwagen am Flughafen: Mietwagen in Tivat, wie die Übergabe abläuft, steht in Mietwagen an den Flughäfen Tivat und Podgorica.
Zeitbedarf
Ein halber Tag für Marina, Museum und Promenade. Ein ganzer, wenn Plavi Horizonti oder eine Runde über Luštica dazukommen.
Tivat ist selten der Grund einer Reise, aber eine ideale Basis: Flughafen nebenan, Bucht in zwanzig Minuten in jede Richtung, und weniger Gedränge als in Budva.
Museum, Fähre, Parken und Boote: Preise geprüft im September 2026.
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