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Mit Skipper oder Bareboat: was zum Selbststeuern nötig ist

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Die kurze Antwort: die allermeisten Boote werden hier mit Skipper verchartert, und er steckt bereits im Preis. Bareboat-Charter gibt es, aber das ist ein eigenes Format mit anderen Anforderungen, anderer Kaution und anderer Haftung.

Hier steht, was jede Variante von Ihnen verlangt.

Mit Skipper: nichts nötig

Kein Schein, keine Erfahrung, keine Papiere außer dem Reisepass für die Buchung. Der Skipper der Firma führt das Schiff, verantwortet Route und Sicherheit und weiß, wo das Wasser heute ruhig ist und wo man besser nicht ankert.

Die Kosten für den Skipper stecken schon im genannten Betrag: Motorboot ab 355 € für drei Stunden, Katamaran ab 520 € für vier — für das ganze Schiff. Als eigene Position wird er nicht abgerechnet.

Das ist kein Kompromiss, sondern die normale Art, sich in fremdem Wasser zu bewegen. Die Bucht von Kotor ist eng, eine Fähre quert sie, der Verkehr ist lebhaft; die Küste südlich von Budva ist offenes Wasser mit einem Wind, der nach Mittag auffrischt.

Bareboat: was verlangt wird

Wenn Sie doch selbst steuern wollen, fragt die Firma nach:

  • Einem Befähigungsnachweis. Häufig wird ein internationaler Nachweis wie das ICC (International Certificate of Competence) verlangt; nationale Scheine, etwa der Sportbootführerschein See, werden nicht überall anerkannt. Jede Firma führt ihre eigene Liste — klären Sie bei der Buchung, welche Dokumente sie akzeptiert, nicht erst bei der Übergabe.
  • Erfahrung. Meist sollen Sie schildern, worauf und wo Sie gefahren sind, manchmal mit Referenz.
  • Einem Funkzeugnis auf manchen Schiffen.
  • Einer Kaution. Meist höher als mit Skipper und für die gesamte Zeit auf der Karte geblockt.

Bareboat wird meist wochenweise verchartert, nicht stundenweise. Das Format „Boot für einen halben Tag ohne Skipper“ ist hier selten.

Was bei der Übergabe passiert

Das Schiff wird nach Inventarliste übernommen: Rettungswesten nach Gästezahl, Anker und Kette, Navigation, Treibstoff, Rumpfzustand. Was nicht im Protokoll steht, gilt später als Ihr Schaden — dieselbe Logik wie beim Mietwagen.

Der Treibstoff wird gesondert geprüft: Das Schiff geht meist mit vollem Tank hinaus und wird voll zurückerwartet. Die Differenz wird nach tatsächlichem Verbrauch abgerechnet, und das ist der häufigste Streitpunkt bei der Rückgabe.

Für wen Bareboat nichts ist

Für alle, die bisher nur auf einem See oder in einer geschützten Marina gefahren sind. Für alle, die zur Blauen Grotte wollen: Seit 2026 dürfen Motorboote nicht mehr hinein, das Boot bleibt am Eingang, und bei Welle fährt man gar nicht erst hin — das sollte jemand beurteilen, der die Grotte bei verschiedenem Wetter kennt.

Und für alle, die ein Boot für einen Tag zum Baden und für den Sonnenuntergang nehmen — also für die meisten. Dort ist der Skipper schlicht bequemer: Sie schauen auf die Küste statt auf das Echolot.

Wie es in der Praxis aussieht

Die Ausfahrten durch die Bucht und entlang der Küste laufen mit Skipper: vier Stunden ab Tivat ab 390 €, drei Stunden ab Kotor ab 580 €, drei Stunden ab Budva ab 355 €, ein ganzer Tag ab Tivat mit Ausfahrt aufs offene Meer ab 650 €.

Was im Preis steckt und was extra kostet, steht in Was ein Yachtcharter kostet. Wie ein Tag auf dem Wasser abläuft, in Ein Tag auf dem Boot.

Boote mit Preisen und freien Terminen finden Sie auf der Seite Yachtcharter oder direkt nach Stadt: Tivat, Kotor, Budva, Bar.

Preise sind Richtwerte „ab“, für das ganze Schiff, geprüft im September 2026. Anforderungen an Dokumente und die Höhe der Kaution unterscheiden sich je Firma und ändern sich — klären Sie das vor der Buchung. Die Leistungen erbringen unabhängige Firmen, Buchung und Zahlung laufen direkt über sie.

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Termine, freie Plätze und Preise kommen aus dem System des Veranstalters. Buchung und Bezahlung laufen direkt über ihn.

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